- Oberfläche: Kmq. 43.20
- Höbe: 220 auf del Meeresoberfläche
- Einwohner: 2943
- Name der Einwohner: Stellesi
- Pfarrkirchen:
- St. Johannes der Täufer
- St. Bernhard
- St. Jakob
- St. Martin
- St. Kathrin
- Autobahnwährterhaus: Albisola superiore
- Bahnhof: Albisola superiore
- Gemeindefraktionen: St. Johannes, St. Bernhard, St. Justina,
St. Martin, Gameragna
- Veranstaltungen:
- Ende August: "Sternenpulver" (Stella S. Giovanni)
- Weihnachtszeit: Artistiche Krippe (Madonna del Salto,
St. Johannes)
Die Geschicte einer Ortschaft mit vier Sternen
("Stella" bedeutet eben Stern)
Die Gemeinde hat ihren Sitz in San Giovanni (St.
Johannes), jedoch gibt es nicht nur eine "Stella" sondern fünf;
fünf Gemeindefraktionen welche sehr unterschiedliche Gruppe
bilden, jede mit ihrer Pfarre, angeordnet wie eben der Name sagt,
wie die fünf Sternespitzen. Ursprünglich stammen diese
aus dem Mittelalter; im Feudalismus um den XII Jahrhundert. Diese
Ortschaften gehörten einst dem Stamm der Aleramischen, danach,
um den Jahr Zweihundert wurden diese Besitz der Gemeinde Savona,
und nachfolgend gehörten diese der Genuanischen Grimaldi-Familie,
welche im Jahre 1244 den Papst Innozzens den IV im Schloß
zu Gast hatten der zur Zeit dabei war, am Konzil von Lyon teilzunehmen.
Zwischen den Jahren 1386 und 1392 wurde Stella der Republik von
Genua überlassen. Stella bewahrte immer ihre Unabhängigkeit,
welche durch die damalige Verfassung von 1550 bis 1797 bezeugt
wurde.
Der Besuch
Eine Gemeinde, fünf Sterne
Der erste Stern den man begegnet heisst San Giovanni
(St. Johannes), der von den aleramischen Schloßresten beherrscht
wird, von denen nurmehr ein Teil des fünfeckingen Mauerringer,
ein Turm und eine Höhle zu sehen bleiben. Der Schloß
beherrscht die sechs Jahrhundert lange Pfarre, welche sich in
nicht sehr gutem Zustand befindet sowie den Friedhof wo sich der
ehemalige Präsident der Republik Italiens Sandro Pertini
in Ruhe liegt. Die am Eingang der alten Gruppe des Dorfes sich
befindende alte Pfarre wurde von der an St. Johannes gewidmete
Kirche ersetzt, welche am Ende des achten Jahrhunderts gegründet
wurde, und in welcher sich einige Prozessionsstatuen des Bildhauers
Antonio Brilla, wie zum Beispiel San Rocco (St. Rochus) und die
hölzernen Figuren die Taufe Christi darstellen.
Wir setzen nun unsere Reise im Giovo fort, wo wir einen Wallfahrtsort
namens "Nostra Signora del Salto" (Liebfrauenkirche des Salto
- Salto bedeutet Sprung) besichtigen können. Diese Kirche
wurde im XIX Jahrhundert im klassizistischem Stil erbaut, in Erinnerung
eines Wunders das sich im Jahre 1750 ereignete: nach der traditionellen
Geschichte stürzte ein Ritter von einer Böschung herab
an einer Stelle wo sich ein Pfahl mit einem heiligen Bild befand.
Der Mann blieb trotz diesem gefährlichen Sturz völlig
unverlezt. Als dieser nochmals an dem Ort zurückkam, erbaute
er dort zusammen mit den Einwohner von Stella ein Anbetungsort.
In Corona, befindet sich eine im Jahre 1567 gegründete Kirche,
welche dem Heiligen Bernhard gewidmet wurde. Fortsetzend in Richtunga
Varazze erreicht man die älterste Pfarre von Stella: San
Martino (St. Martin) die im Jahre 1550 gegründet wurde, und
welche im Renaissance-Stil dreischiffig wiedererbaut wurde.
Von San Martino erreicht man dann Gameragna, eine Ortschaft mit
einer Kirche und einem Oratorium an St. Sebastian gewidmet, bezüglich
im XVI und im XVII Jahrhundert erbaut. In der Kirche befindet
sich ein Marmorscheffel der Republik Genuas angehörig, welche
im Jahre 1583 erbaut wurde. Ueber die Grenze des Salto fortfahrend,
erricht man Santa Giustina welche im Mittelalter in Besitz der
Abtei von Sezzadio war, wurde dann eine Pfarre im Jahre 1853.
Im Inneren der Kirche kann man ein Gëmalde von Luca Cambiaso
bewundern.
Feste und Traditionen
Ein Spaziergang durch die Wälder
Einige sehr beeindruckende Veranstaltungen finden
in der Ortschaft von Stella statt;
Im letzten August Wochenende wird in Stella San Giovanni eine
Veranstaltung organisiert welche "Polvere di Stelle" (Sternenpulver)
gennant wird. Auf den Kirchenplatz sind geschickte Theaterschauspieler,
Jongleure und folkloristische Gruppen zu bewundern, welche das
Publikum unterhalten.