In Provinz von
Savona, befindet sich im Park des Beigua, 4 Km vom Meer entfernt, das Gebiet
der 5 Sterne, bestehend aus 5 Gemeindefraktionen. Stella Gameragna, Stella
San Bernardo, Stella San Giovanni, Stella Santa Giustina, Stella San Martino.
Fortsetzend
von San Giovanni in Richtung Santa Giustina, können wir auf der linken
Seite die hübsche Kirche der "Madonna del Salto" besichtigen,
welche im 18.Jahrhundert im neuklassischem Stil erbaut wurde.
Santa Giustina ist ein altes landwirtschaftliches Zentrum das mit seinen Häusern,
die harmonisch entlang der Staatsstrasse in Richtung Giovo entlang des Baches
Sansobbia angeordet sind, sein ursprüngliches Aussehen aufbewahrt hat.
In der Pfarrkirche finden wir ein kostbares Leinwandgemälde des Cambiaso,
ursprünglich vom15. Jahrhundert.
Dieses Gebiet bewahrt jedoch noch ältere Memoiren; ungefähr vor
35 Millionen Jahren, gründete das Becken von Sassello und Santa Giustina
eine tiefe Einbuchtung in welcher ein alter padanischer See immer mehr zunehmend
vordrang, und deswegen hier ein tropisches Klima Anfang hatte. Somit entstand
hier eine der grössten und reichsten fossilen Zonen des Ligurischen Hinterlades.
Der Entdecker und Bekanntgeber dieses Reichtums war Don Pietro Deogratias
Perrando, Pfarrer von Santa Giustina von 1857 bis 1889, Pionier in den Studien
von Paläontologie und Paläntnologie des Ligurischen Landes. Eine
von Don Perrando interessante Sammlung kann man zur Zeit in verschiedenen
Museen besichtigen: das Museum Perrando von Sassello (ihm gewidmet), das archäologische
Museum von Pegli, sowie das Geologische Museum von Genua.
Das Dorf von
San Bernardo breitet sich entlang der Strasse aus, welche das Hügelland
umkränzt, und wo hinten die Weissen Felsen des Bonomo zwischen das Grün
der Wälder zu erblicken sind.
Die Ortschaften die das Dorf bilden sind drei: Contrada, Corona und Ritani.
Contrada ist die erste Ortschaft die wir finden, wo wir im alten Stadtkern
eine alte Kapelle der Jungfrau Maria gewidmet, bewundern können.
Fortsetzend finden wir den Ortszentrum das Corona gennant wird, wahrscheinlich
deswegen, weil sich dieser auf der Hügelspitze befindet (Corona bedeutet
nämlich "Krone"). Hier wird in der Pfarrkirche an St. Bernhard
gewidmet, von der man einige Informationen seit dem Jahre 1530 hat, ein antiker
Tabernakel des Jahres 1721 aufbewahrt. Über dem Dorf, zwischen den dichten
Wäldern, welche die Gegend des Bonomo umfassen, finden wir einige wundervolle
Tropfensteinhöhlen, die durch eine Tiefenerosion der bekannten Quelle
von Crivesso gebildet wurden, und wie die Legende erzählt, hatten diese
Gewässer vom Gebirge des Monviso ihren Ursprung.
Auf
der Wasserscheide des Bonomo-Felsen, einzigartiges Naturbalkon mit Blick auf
dem Meer, welcher die darunterliegende Tallandschaft beherrscht, geht die Hohe
Strasse der ligurischen Berge entlang, auf der Strecke in Richtung des Giovo-
Hügels.
In Richtung Ortszentrum zurückgehend, und herabsteigend vom Hügel
auf den Gegenüberliegendem Abhang, finden wir eine sehr antike Häusergruppe
welche ihr ursprüngliches Aussehen aufbewahrt hat, mit Höfen und Weinlauben
reich an eindrucksvollen Teilansichten.
Weiter hinabsteigend, erreichen wir eine Fahrstrasse die uns bis zu einer Ortschaft
führt, namens "dei Ritani", ländliche Ortschaft bestehend
aus mehreren steinernen Häusern, einer Kapelle und einer der ältesten
Mühlen der 5 Sterne, welche die antike Memoiren der vergangen Zeiten immer
zur Erinnerung bringt.
San Giovanni,
bis Heute noch Gemeindesitz, war von den "5 Sternen" diejenige Stadt
die während den Kriegen zwischen Genua und Savona die grösste strategische
Bedeutung hatte. In einer herrschenden Position auf dem Gebirgskamm, zwischen
den Tälern von Sansobbia und Robiasco, sind an den äussersten Punkten
der Ortschaft die Schlosstrümmer noch erkennbar, mit den Resten des Mauergürtels
und eines Wachturmes. Die ersten sicheren Nachrichten über diese Gründung
haben Ursprung vom XII Jahrhundert, und die Besitzer des Schlosses waren einst
die Markgrafen Del Bosco, die Gemeinde von Savona, die Grimaldi. Im Jahre
1244, war hier Papst Innozens der IV zu Gast (Sinibaldo Fieschi) der um die
Zeit auf dem Weg nach Lyon war, um am bekannten Konzil teilzunehmen. Im Jahre
1392 wurde das Schloss von den Grimaldi an die Republik Genua überlassen.
Genua verstärkte das Schloss, indem dieses eine der wichtigsten Festungen
der Republik wurde.
Nicht weniger wichtig ist die grosse Pfarrkirche, von bemerkenswertem historischen
und künstlichen Belang, welche um den 18. Jahrhundert nach dem Entwurf
des Architekten von Savona Angelo Cortese erbaut wurde, wo einige Geräte
der vorherigen Kirche des XVII Jahrhunderts zu bewundern sind, und wo einige
Prozessionsstatuen von Antonio Barilla wie zum Beispiel San Rocco und die
Gruppe der Taufe Christi sowie ein Kreuz von Maragliano, aufbewahrt werden.
In der Nähe des historischen Mittelpunktes der Stadt, kommt das Geburtshaus
von Sandro Pertini zum Vorschein, der Held des Antifaschismus und der Widerstandsbewegung,
sowie Präsident der italienischen Republik von 1978 bis 1985, dessen
Gebeine im ortsansässigen Familiengrab liegen.
Antike ländliche
Ortschaft, vom Grün der Olivenbäume umkränzt, bewahrt einen
charakteristischen Labyrinth von kleinen Gassen auf, (dedali gennant), welche
sich zwischen den alten Steinhäusern ineinander flechten, in ein Aufeinanderfolgen
von eindrucksvollen perspektivischen Verkürzungen zwischen Bögen
und Laubengänge.
Noch höher, im Stadtkern, bereichert diese Ortschaft ihren Stil durch
die Kirche von Santa Caterina und das Oratorium von San Sebastiano und San
Rocco des 16.Jahrhunderts, in welchem ein antiker Scheffel aufbewahrt wird,
der aus einem einzigen Marmorblock in Datum 1583 gewonnen wurde. Das Vorhandensein
des genuanischen Stadtwappen erinnert uns daran, dass die Herrschaft von Genua
sich auch über diesen Teil von Ligurien erweiterte, das sich über
einer stolzen Tradition von kommunaler Selbstverwaltung rühmen kann.
Gameragna ist ausserdem auch ein historisches Zentrum von Olivenproduktion,
wo die Olivenkultur ein wesentlicher Bestandteil der Tradition bleibt, und
dies durch die Anwesenheit von drei antike Ölmühlen im Dorf bestätigt
wird.
Ortschaft reich
an Geschichte und antiken Legenden, zeigt sich San Martino auf einer grossen
Ebene, mit dessen Häusern die sich zwischen den samtgrünen Wiesen
und Wälder schneiden. San Martino besteht aus vier Ortschaften und zwar
aus Mezzano, den Kern der die Kirche umkreist, Teglia und "le Verne".
Seine Pfarrkirche, Sitz der antiken "pieve di Stella, wurde um den Jahr
1550 gegründet und im Renaissance-Stil durch lombardischen Einflüssen
wiedererbaut.
In dieser Kirche kann man kostbare Kunstwerke, Gemälde sowie einige Leinwandgemälde
von Brusco, von De Maestri und Statuen von Maragliano bewundern.
Ein anderes Gebäude sich im Ortszentrum befindend, welches besondere
Beachtung verdient, ist "Casa Boero" (das Boero-Haus), das um den
Jahr 1600 der Sitz eines Krankenhauses war, welches noch bis 1698 tätig
blieb. Im 1801/2 verzierten Stefano und Gerolamo Brusco die Fassade, die Plafonds
und die Wände dieses Gebäudes, mit phantasievollen Malereien die
sich heute noch in optimalem Zustand befinden. Ausserdem, kann man auf den
Häusern der Zone, Sonnenuhren verschiedener Epochen bewundern.
Fortsetzend in Richtung San Giovanni, im antiken Kern des Mezzano, kann man
noch den prachtvollen Turm bewundern, welcher sicherlich einst mit dem Schloss
von Stella in Verbindung war, der dazu diente, um Meldungen und Sichtungen
bekanntzugeben. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gebirgkammes in
Richtung Varazze, hat die Ortschaft von Teglia, mit deren Häuser die
sich auf der Landschaft verbreiten, ihr Herz, wo sich die antike kleine Kirche
von San Pietro, mit einem aus Stein erbautem originellen Glockenturm befindet.
Noch weiter, finden wir die Ortschaft von Verne, wo im Frühling dank
dem milden klimatischen Zustand dieser Zone, die ersten Mandelbäume aufblüten.
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